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Beide Höhlen
sind große Tropfsteinhöhlen, die heute als Schauhöhlen genutzt werden.
Deren spirituelle Geschichte wird jedoch bei den Führungen nicht erwähnt.
Die Baumannshöhle, wurde um 1450 neu entdeckt und von vielen Prominenten,u. a. Goethe, besucht. Die ersten Begehungen gab es bereits vor 50.000 Jahren. Da der Mensch von Natur aus ein "Steppentier" ist, wird davon ausgegangen, daß er seine Furcht vor Höhlen in der Regel aus religiösen Gründen überwunden hat. Zudem waren die Aufenthaltsplätze innerhalb des Höhlensystems auch in Herrmanns- und Baumannshöhle an unbequemen Stellen weit im Inneren. Die Baumannshöhle wurde schon von den Neandertalern zu religiösen Zwecken genutzt. Funde weisen auf einen Bärenkult hin. In der damaligen Eiszeit lebten hier Bären von 3m Höhe und einer halben Tonne Gewicht. Die Jagd dieser Bären ist vermutlich eine Initiationstat gewesen. Um 5500 v.Chr., in der Zeit, als die ersten Menschenopfer in der Nasensteinhöhle am Ith geschahen, wurde auch die Baumannshöhle von einem ortsfremden Stamm aufgesucht.
Wegbeschreibung:
Von Blankenburg die 27 in Richtung Elbingerode bis Rübeland. Die Eingänge zu den Höhlen befinden sich direkt an der Durchgangsstraße.
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