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Der größte der drei Steine
ragt 4 m hoch majestätisch in die Höhe. Bedenkt man die ursprüngliche Lage der Steine, so bildeten sie eine Linie mit dem Gipfel des von hieraus gut sichtbaren Brockens. Es könnte sich um Kalendersteine gehandelt haben. Eine Untersuchung durch einen Rutengänger, der im Beisein eines Archäologen und eines Notars mit verbundenen Augen zu dem Platz geführt wurde, ergab immer an denselben Stellen Ausschläge.
Sage:
Der Hühnenstein von Benzigerode
Im Dorfe Benzigerode am nördlichen Harzrand sollen einst Riesen oder Hühnen gelebt haben, späte nachkommen der alten Riesengeschlechter und wahre Kümmerlinge gegen diese, dennoch von gewaltiger Kraft und Größe. Drei Brüder, ungeschlacht und tollpatschig, mit zotteligen, ungekämmten Haaren. Einst meinte einer, er wäre in ein Bauernmädchen verliebt da waren die anderen beiden es auch , und sie wußten sich keinen besseren Rat, als daß der sie bekommen sollte, der der Stärkste wäre.Also klaubte sich jeder einen Felsen und stellten sie sich auf die schroffe Kuppe der Struvenburg und stießen den Brocken weit in die Feldmark hinaus, daß er torkelnd über den alten Birnbaum hinwegpfiff und tief im Acker steckenblieb. Der Älteste warf den größten Stein, der steht aufrecht noch heute im Feld und die Milane kalken ihn voll. Der zweite kam noch etwas weiter sein Stein aber traf in der Nähe des Hellbaches auf weichen Grund und stand ganz schräg. Der Jüngste stieß den seinen am weitesten, ins Heimburger Feld. Doch war dieser Stein der kleinste und leichteste und seit einigen Jahren kann ihn niemand mehr finden. Da der Wettstreit aber mit ungleichen Mitteln ausgetragen wurde, entzweiten sich die Brüder und gingen im Zorn auseinander. Die Umworbene wartet vielleicht noch heute auf ihren Freier. Überhaupt fehlte es den Riesen von Benzigerode an Lebensart und es versteht sich von selbst, daß auf Dauer niemand mehr etwas mit ihnen zu tun haben wollte.
Wegbeschreibung:
Von Wernigerode die 6 in Richtung Quedlinburg bis Benzigerode. Im Ort links nach Silstedt Kurz nach der Abzweigung nicht der Linkskurve der Hauptstraße folgen, sondern einem Feldweg geradeaus und nach 50m wieder rechts folgen. Der Weg führt direkt auf den Menhir zu.
Etwa einen Kilometer entfernt steht an einem parallel zu einem Bach verlaufenden Feldweg der "Hühnenstein", der sich nicht mehr an seiner ursprünglichen Position befindet. Der dritte Menhir steht auf dem alten Dorfplatz von Börnecke.
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