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Dom und Thingplatz
Der Dom wurde Anfang des Jahrtausends
über 250 Jahre lang erbaut und ist
ein filligranes Meisterwerk aus Stein.
Die Sonne erhellt mittags den Altar,
wandert nachmittags entlang
den Heiligen und Christus und fällt
in den Abendstunden durch die
bunten Fenster, das Gebäude in Licht tauchend.
Eine Kraftlinie verläuft direkt auf dem Mittelgang.
Der eigentliche Kraftplatz befindet sich am Thingplatz.
Klusfelsen, Ypsilantiquelle und Teufelsstuhl
Vermutlich ursprünglich ein
Ausbildungsplatz für Magiere.
Die Kombination von Heilquelle und
Felsheiligtum deuten auf einen
bedeutenden Kultbezirk Im Mittelalter
erfolgte eine Nutzung durch
die Christen, indem in den Klusfelsen
ein Kapellraum gemeißelt wurde (Klus = Klause).
Die Quelle ist durch Bohrungen des
Wasserwerks versiegt. Das ummauerte
Quellbecken und der alte Namensstein
sind jedoch immer noch vorhanden und die Kraft
des Bezirks nach wie vor spürbar.
Sage
Der Lügenstein am Dom zu Halberstadt
Als der Bischoff Hildegrimm den Dom
bauen ließ, kam der Teufel
vorbei und fragte, was man denn da so
zu schaffen hätte. "Das wird
eine Schenke" sagte einer der Bauleute keck,
worauf sich der Teufel die Hände rieb,
denn Schenken trieben ihm die Seelen
nur so zu. Er beschloß, das Werk zu befördern.
Der Bau wuchs in Windeseile in die Höhe.
Als es aber immer weiter hinauf ging
und gar nicht enden wollte, gerade,
als sollte es stracks in den Himmel
führen, stand eines Nachts der Teufel davor,
schabte mit dem Pferdefuß an der Wade
und wollte und wollte dem Ding nicht trauen.
Er schaute sich das Bauwerk von innen an
und angesichts der Säulenpracht und der
Heiligenfiguren wurde ihm klar, daß er
belogen worden war. Am anderen
Morgen sahen die Steinmetzen hoch oben
auf den Mauern den Satan
stehen , einen riesigen Fels in die Höhe
gestemmt. Schon wollte er ihn herabschmettern,
da rief der Schlaukopf: "die Wirtschaft kommt
doch nach nebenan!"
Der Teufel stutzte und der Klotz rutschte ihm
aus den Händen, ohne Schaden anzurichten.
Den Abdruck des glühenden Teufelsdaumens
kann man bis heute sehen und der Stein wird
seither Teufels- oder Lügenstein genannt.
Wegbeschreibung:
Die Dächer des Doms im Zentrum Halberstadts
sind schon von weitem sichtbar. Rechts vom
Haupteingang vor dem Kreuzgang liegt
ein großer Stein, der alte Thingplatz.
Danach die 79 weiter Richtung Quedlinburg.
Am Ortsausgang hinter einem Großsilo rechts
zur Schrebergartensiedlung "Molkengrund" abbiegen.
Die heilige Quelle liegt rechts hinter
einem Einfamilienhaus. Ca. 300m südwestlich
in dem bewaldeten Höhenzug befindet sich
der Klusfelsen, von wo aus der Teufelsstuhl
bereits sichtbar ist.
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