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Der "Blocksberg"
ist der Sage nach der Ort,
zu dem sich Hexen in der Nacht
vom letzten April auf den ersten Mai,
der Walpurgisnacht, von allen Seiten
auf Besen, Ofengabeln und Ziegenböcken
durch die Luft aufmachten, um ein
wildes Fest mit dem Teufel zu feiern.
Ursprünglich wurde auf diesem von Wettern
umbrausten Berg Ostera verehrt.
Die Siegerin im Kampf gegen den Winter.
Die strahlende lichtbringende Frühlingsgöttin
war es, die mit hellen Feuern auf den
Bergen verehrt wurde und auf
deren Heiligtum frisch gewundene
Frühlingskränze gelegt wurden.
Als aber das Heidentum dem Evangelium
weichen mußte, suchten die Verkünder
desselben in "weiser Führsicht"
die Heiden auch damit zu gewinnen,
daß sie ihnen ihre Feste nicht nahmen,
sondern ihnen eine andere Bedeutung beilegten.
Hartnäckige Heiden hielten an ihren
Zusammenkünften zum 1. Mai fest.
Sie vermummten sich auf allerlei
greuliche Art um andere abzuhalten,
wodurch dann der Glaube an böse Hexen
und Zauberer in dieser Nacht entstand.
Wegbeschreibung:
Von verschiedenen Seiten aus erwanderbar.
Wege sind ausgeschildert.
Startpunkte: Torfhaus, Ilsenburg,
Drei Annen Hohne.
Oder mit der dampflockgeführten Schmalspurbahn
ab Wernigerode/ Schierke.
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