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Die Iberger Tropfsteinhöhle
Wasserfall, Orgelpfeifen und Zwergkönig, das sind Namen von bunten Tropsteinformationen
in der Iberger Tropfsteinhöhle.
Ihre Farbe erhalten die Stalagmiten
und Stalagtiten von den verschiedensten
Erzeinlagerungen ihres Gesteins,
die an der Luft farbig oxidieren.
Der Hübichenstein
Er ist der Überrest eines Korallenriffs
aus dem Devon und hat seinen Namen
vom Zwergenkönig Hübich.
Nach dem die kaiserlichen Truppen
im Dreißigjährigen Krieg zum Spaß
die Spitze des Hübichensteins
abgeschossen hatten,
soll der Zwergenkönig allerdings
nicht mehr gesehen worden sein.
Einer der berühmtesten Besucher des
Hübichensteines war Johann Wolfgang von Goethe.
Sage:
Das Königsschloß
Der König der kleinen Gesellen,
Hübich oder Giebich hat sein Schloß
tief in einem Felsen oberhalb der
Bergstadt Grund, dem Hübichenstein.
Man weiß von ihm zu sagen, daß er die
Zwergengestalt des Göttervaters Wotan
sei, der in mancherlei Verwandlung die
Erde heimsucht, diesmal als Hippich, als
gutherziger kleiner Mann.
Der Hübichenstein ist steil wie eine
Zipfelmütze und unbezwingbar, niemand darf hinauf.
Aber das wirkliche Reich erstreckt sich mit Höhlen,
Grotten und Tropfsteinen tief im Innern der Erde,
im Iberg.
Wegbeschreibung:
Zum Hübichenstein wandert man von Marktplatz in Bad Grund aus durchs Kelchtal, am Bad vorüber und mit dem Horizontalweg in die Höhe auf die B242. Rechts der Strecke liegt der Hübichenstein. Folgt man weiter der Bundesstraße 242 führt in einer Kehre links ab ein Weg zur Iberger Tropfsteinhöhle. Die Höhle kann von April bis Oktober von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden, in den anderen Monaten ist sie dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
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